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Elektrofilter für Pelletöfen
Trotz enormer Fortschritte bei der Verbesserung unserer Luftqualität in den vergangenen
Jahrzehnten überschreiten die Emissionen an Feinstaub auch in der Schweiz noch
regelmässig die Grenzwerte. Insbesondere bei den winterlichen Inversionswetterlagen
gerät das Thema „Feinstaub“ immer wieder in den Brennpunkt der öffentlichen Diskussion.
Die im Winter betriebenen Holzfeuerungen verschärfen das vorwiegend durch den
Verkehr verursachte Problem zusätzlich.
Das Dilemma: Holz ist als Brennstoff einerseits eine CO2-neutrale heimische
Ressource und damit ökologisch vorteilhaft. Andererseits trägt seine Verbrennung
signifikant zur Feinstaubemission bei.
Im Rahmen des Projekts Partikelabscheider wird ein Elektrofilter entwickelt, mit dem die
Feinstpartikelemissionen von Kleinholzfeuerungen, insbesondere Pelletöfen, ganz
erheblich verringert werden können.
Notfallregeneration von CRTs
Das Problem
Handelsübliche CRT-Systeme funktionieren nur dann zuverlässig, wenn die durchschnittliche
Abgastemperatur oberhalb von 230°C liegt. Sind die Abgastemperaturen
über einen längeren Zeitraum zu tief, wird am Oxidationskatalysator zu wenig NO2 für
eine vollständige Regeneration gebildet. Zudem ist die Russabbrandgeschwindigkeit
bei tiefen Temperaturen klein. Dies führt dazu, dass sich der Partikelfilter mit Russ
zusetzt. Bei einem solchen Störfall muss der Partikelfilter ausgebaut und der Russ,
z.B. im Ofen, abgebrannt werden.
Die Lösung
Falls der Filter bei zu tiefen Temperaturen nicht ordnungsgemäss regeneriert, wird
Glykol in den Abgasstrom eingedüst. Der Glykol wird dann über den Oxidationskatalysator
verbrannt und erwärmt das Abgas so stark, dass der Filter regeneriert.
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